Änderung der Öffnungszeiten

Winteröffnungszeiten

Einfahrt des BDG Wertstoffhof in Ahrensfelde. (Foto: Torsten Stapel)

Ab 1. November gelten auf den Barnimer Recycling- und Wertstoffhöfen die Winteröffnungszeiten

Mit der Umstellung der Uhren auf die Winterzeit ändern sich auch die Öffnungszeiten auf den Recycling- und Wertstoffhöfen der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH. Ab dem 1. November 2019 bis zum 31. März 2020 verkürzen sich die Öffnungszeiten unter der Woche und am Wochenende.

Die aktuellen Öffnungszeiten stehen in der rechten Menüleiste unter BDG-Öffnungszeiten zur Verfügung.

BDG | 21.10.2019

Illegale Müllablagerungen einfach per App melden

Illegale Müllablagerungen einfach per App melden

Mit dem letzten Update im September dieses Jahres steht allen Nutzern der BDG-Müll-App eine neue Funktion zur Verfügung. Das Melden von wild bzw. illegal abgelagerten Abfällen in Flur und Feld ist nun ganz einfach aus dem Hauptmenü der App heraus möglich. Durch Klick auf den Menüpunkt „Illegale Müllablagerung melden“ öffnet sich eine Eingabemaske und in fünf Schritten ist der „Schandfleck“ mit Foto und GPS-Koordinaten an das Barnimer Bodenschutzamt weitergeleitet.

Abfallentsorgung 2020

Termine für die Abfallentsorgung werden in den November Amtsblättern bekannt gegeben
Foto: Torsten Stapel

Veröffentlichung der Tourenpläne in den November-Amtsblättern

Die Tourenpläne für die Abfallentsorgung in den Barnimer Ämtern und Gemeinden für das nächste Jahr sind fertiggestellt. Sie werden in der Novemberausgabe der amtlichen Mitteilungsblätter veröffentlicht. Ab Dezember 2019 stehen die neuen Touren auch online unter Tourenpläne und in der BDG-Müll-App zur Verfügung.

Schadstoffsammlung durch Schadstoffmobil erst im Oktober Probleme beim Sonderabfallentsorger machen Verschiebung notwendig

Asbest in Bigbags

(Foto: www.mz-web.de)

In jedem Jahr erfolgt einmal die Entsorgung von Schadstoffen durch das Schadstoffmobil. Hierfür hat die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH den Sonderabfallentsorger Fehr Umwelt Ost, wie auch in den vergangenen Jahren, vertraglich gebunden

Die diesjährige Sammlung von Schadstoffen durch das Schadstoffmobil war ab dem 10. September 2019 an den verschiedenen Standorten im Landkreis vorgesehen. Aufgrund von Problemen bei der Bereitstellung eines entsprechenden Entsorgungsfahrzeugs, ist jedoch in diesem Jahr eine Verschiebung notwendig.

Das Schadstoffmobil fährt in diesem Jahr ab dem 09. Oktober täglich die verschiedenen Sammelstellen im Landkreis Barnim an. An den bekanntgegebenen Orten der Entsorgung ändert sich nichts. Die neuen Entsorgungstermine finden Sie HIER.

Für Fragen zu Entsorgungsterminen stehen die Ansprechpartner der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft zu den Öffnungszeiten auch unter der Telefonnummer 03334 5262044 zur Verfügung.

Pressemitteilung LK Barnim | September 2019

Sicherungsarbeiten Deponie Ostend abgeschlossen

sicherungsarbeiten

Auf dem Berg ist Ruhe eingekehrt und es wächst Gras über „die Sache(n)“. (Foto: KWB)

Menschliche Hinterlassenschaften sicher verpackt

Was 2013 begann, konnte nach vier Bauabschnitten und sechs Jahren Arbeit planmäßig abgeschlossen werden: Die Sicherung und Rekultivierung der Deponie in Eberswalde Ostend. Mit geschätzten Gesamtkosten von 20 Millionen EUR zählte die Deponiesicherung in den letzten Jahren zu den größten Bauvorhaben in der Stadt Eberswalde. Die Sicherung wurde anteilig aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

Von 1955 bis 2009 wurden auf der Hausmülldeponie ca. vier Millionen m³ Abfall entsorgt. Nach dem Beschluss des Abfallablagerungsverbotes der Bundesregierung, folgte die Notwendigkeit, den Deponiekörper so abzudichten, dass der Eintritt von Regenwasser und der Austritt von umweltgefährdenden Zersetzungsprodukten verhindert werden. Durch das Aufbringen verschiedener Schichten aus wasserdichten Kunststoffdichtungsbahnen und Bentonitmatten sowie einer 1,8 m dicken Erdschicht sind die menschlichen Hinterlassenschaften aus 54 Jahren nun sicher verpackt und langsam wächst Gras über die Sache.

Der Landkreis ist mindestens weitere 30 Jahre in der Nachsorgepflicht für das 18 ha große Areal des Deponiekörpers. In dieser Zeit wird der Berg aus Sicherheitsgründen weiterhin nur bedingt für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der Betrieb des Recyclinghofes in Eberswalde wird davon nicht beeinflusst, er steht wie gewohnt zur Annahme von Abfällen bereit. Am Standort nimmt mittlerweile eine ganz andere Entwicklung ihren Lauf. Mit einem Kleinwindrad auf der Spitze des Berges und einer 750 kW-starken PV-Freiflächenanlage formt sich Stück für Stück ein Energiepark. „Es werden weitere Anlagen zur erneuerbaren Energieerzeugung hinzukommen und der Standort soll auch innovativen Vorhaben im Themenfeld der Nachhaltigkeit offen stehen“, so Geschäftsführer der KWB, Christian Mehnert. Aktuell hat sich mit der Finizio GmbH, einem Eberswalder Start Up-Unternehmen, auf dem Gelände ein Unternehmen angesiedelt, das aus den menschlichen Verdauungsprodukten Nährstoffe und Humus gewinnen wird. Ein wissenschaftlich begleitetes Projekt, um ein DIN-Verfahren für die Kompostierung menschlichen Kots zu entwickeln.

KWB | 29.08.2019

Asbest-Müll darf nur noch verpackt angeliefert werden

Asbest in Bigbags

Die Bigbags zum Verpacken von Asbestabfällen sind auf den Recyclinghöfen Bernau und Eberswalde erhältlich. Links: Bigbag für standardisierte Asbestplatten. Rechts: Bigbag für Asbestbruch. (Foto: KWB)

Recyclinghöfe geben spezielle Bigbags aus

Asbest-Müll darf auf den Barnimer Recyclinghöfen in Bernau und Eberwalde künftig nur noch verpackt entsorgt werden. Die Regelung tritt bereits zum 1. August in Kraft.

„Die Deponie Pinnow, zu der wir den Asbestmüll liefern, wird ab dem benannten Datum unser Asbest nur noch verpackt in den vorgeschriebenen Bigbags annehmen“, erklärt Christian Mehnert, Geschäftsführer der BDG. Dazu seien bereits zwei Formen von Bigbags bestellt und geliefert worden.

Künftig dürfen dann nur noch Bigbags für Asbestbruch (90x90x110) und Bigbags für standardisierte Platten (260x125x30) zur Entsorgung verwendet werden. Für alle Barnimer Bürger bedeutet dies, dass sie sich vorab an den Recyclinghöfen in Bernau oder Eberswalde ein oder mehrere Bigbags besorgen müssen. Im Anschluss muss das Asbest zu Hause verpackt und dann im verpackten Zustand wieder angeliefert werden.

Pressemitteilung LK Barnim | Juli 2019

Barnimer Schadstoffe in sicheren Händen

FEHR Umwelt Ost GmbH erhält Zuschlag nach europaweiter Ausschreibung

In jedem Haushalt fallen ab und zu Abfälle an, die aufgrund ihrer Zusammensetzung für Mensch und Umwelt gefährdend sind und auf keinen Fall im Restmüll entsorgt werden dürfen. Der Landkreis Barnim bietet allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre Schadstoffe mindestens einmal im Jahr über das Schadstoffmobil zu entsorgen oder auf den Schadstoffsammelstellen der Recyclinghöfe in Bernau und Eberswalde abzugeben. Für Haushalte ist die Abgabe von haushaltsüblichen Mengen (bis 20 kg pro Haushalt) kostenfrei.

Für die fach- und umweltgerechte Entsorgung konnte der Entsorgungsdienstleister FEHR Umwelt Ost GmbH aus Halle/ Saale nach europaweiter Ausschreibung für die nächsten vier Jahre gebunden werden. „Ich freue mich, dass wir mit der Firma FEHR die guten Erfahrungen der letzten Jahre fortsetzen können“, so Christian Mehnert, Geschäftsführer der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG). „Der Standort ist uns sehr vertraut und fast wie eine zweite Heimat“, ergänzt Sieglinde Groß, Geschäftsführerin der FEHR Umwelt Ost GmbH in Erinnerung daran, dass FEHR die Abfallentsorgung vor der Rekommunalisierung 2010 ist Eberswalde Ostend betrieben hat.

Jährlich übergeben die Barnimer*innen ca. 260.000 kg Schadstoffe an die Höfe oder das Schadstoffmobil. Die angedienten schadstoffhaltigen Produkte unterliegen strengen Regelungen bei der Sortierung, Sammlung und beim Transport. Der Einsatz einer Fachkraft für Schadstoffe auf den Höfen der BDG gewährleistet die fachgerechte Sortierung und gewährleistet eine reibungslose Entsorgungskette. Nach Übernahme der eigens für die Schadstoffsammlung zugelassenen Sammelbehälter durch die Firma FEHR werden die Schadstoffe den entsprechenden zertifizierten Entsorgungsanlagen zugeführt, in denen die Schadstoffe aufbereitet, verbrannt oder deponiert werden.

Woran erkennt man schadstoffhaltige Produkte?

Hinweise wie giftig, brennbar, ätzend, brandfördernd, reizend, gesundheits- und umweltgefährdend sind sichere Anzeichen dafür das es sich um ein schadstoffhaltiges Produkt handelt und auf keinen Fall in den Hausmüll gehört. Wie z. B. Abfluss- und Backofenreiniger, Chemikalien, Düngemittel, Klebstoffe, Lacke, Lösemittel, Nagellack und Nagellackentferner.

Die Schadstoffe sollen möglichst verschlossen in Originalbehältern abgegeben werden. Chemikalien dürfen nicht zusammengegossen werden.

Das nächste Mal können Schadstoffe im Oktober am Schadstoffmobil abgegeben werden. Dann wird es wieder durch den gesamten Landkreis touren und an über 100 Stationen Halt machen. Die Termine stehen unter www.kw-bdg-barnim.de zur Verfügung.

Von der Schmuddelecke zum Energiepark

Auf dem Foto zu sehen: v.l. Hanka Bludovsky (Bodenschutzamt KV Barnim, Christian Mehnert (Geschäftsführer KWB), Holger Lampe (1. Beigeordneter KV Barnim)

Foto KWB: v.l. Hanka Bludovsky (Bodenschutzamt KV Barnim, Christian Mehnert (Geschäftsführer KWB), Holger Lampe (1. Beigeordneter KV Barnim)

Dass sich auf dem Deponiegelände in Eberswalde Ostend einiges bewegt ist weithin sichtbar. Der Müllberg ändert stetig sein Gesicht. Seit Februar dieses Jahres sind im Rahmen des letzten Bauabschnittes zur Sicherung des Deponiekörpers wieder zahlreiche LKWs, Bagger und Raupen im Einsatz, um noch bis Mitte Juni tonnenweise Erde auf dem stillgelegten Müllberg zu verteilen. Und seit Beginn der Woche gibt noch etwas anderes, das dem Berg eine neue Optik verleiht: ein Kleinwindrad stellt in luftiger Höhe seine Rotorblätter dem Wind entgegen. Es ist Brandenburgs erstes Windrad auf einem stillgelegten Deponiekörper. Mit einem geschätzten Jahresertrag von ca. 2.200 kWh, soviel wie ein Haushalt im Jahr an Strom verbraucht, dient das Windrad nicht in erster Linie der Stromeinspeisung, vielmehr ist es ein Demonstrationsobjekt. Diese dezentrale Erzeugungstechnik kann auch für Hausbesitzer interessant sein, so bedarf der Aufbau dieses 9,90 m hohen Windrädchens in Brandenburg keiner Baugenehmigung. Interessenten können sich vor Ort ein Bild machen, es sehen und hören. Dr. Matthias Finck, Geschäftsführer der aufstellenden Firma IGEA berichtet, dass die Geräuschentwicklung des Windrades zu vernachlässigen sind, die Geräusche des Windes selbst seien lauter als die Anlage.

„Ein weiteres nachhaltiges Vorhaben steht in den Startlöchern. Mit der Finizio GmbH, einem Eberswalder Start Up-Unternehmen, siedelt sich auf unserem Gelände ein Unternehmen an, das aus den menschlichen Hinterlassenschaften Nährstoffe und Humus gewinnen wird“, berichtet Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim und Hausherr am Standort. Ein wissenschaftlich begleitetes Projekt, um ein DIN-Verfahren für diese Kompostierung menschlichen Kots zu entwickeln. Geruchsbeeinträchtigungen sind nahezu ausgeschlossen, die Beimengung von Sägespänen, Gesteinsmehl und Pflanzenkohle sowie die Abdeckung mit einer wasserundurchlässigen Membran werden Gerüche verhindern.

Das gibt es auch

kevin konrad

Foto: Kreiswerke Barnim

Ungewollt Ansprechpartner für Abfallthemen

Neues Haus, neue Telefonnummer und gleich noch ein neuer Job? Kevin Konrad hat vor fast einem Jahr in Eberswalde mit seiner Frau das neue Haus bezogen. Im April dieses Jahres  verzeichnet das Paar plötzlich zahlreiche Anrufe von Barnimern, die gern ihre Biotonne abbestellen möchten oder anderweitig Informationsbedarf zu Abfallthemen haben. Ein Anruf beim BDG-Kundenbetreuer Lars Strube ergibt eine frappierende Ähnlichkeit der Telefonnummern. „Es gibt zwei Möglichkeiten“, rät Strube: „Sie können ihre Telefonnummer ändern lassen oder bei uns als Kundenbetreuer anfangen!“ Auch die Konrads nehmen es (noch) mit Humor und stehen den Anrufen gelassen gegenüber. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit in Form einer Mini-Abfalltonne gefüllt mit Blumensamen für den Garten und einem Geduldstee bedankt sich die BDG für den bisherigen Einsatz als „Kundenberater auf Zeit“.  PS: Eine Bewerbung ging bisher nicht ein...

Unter dieser Nummer erreichen Sie die BDG-Kundenbetreuung: 03334 526200

Barnimer Biomüll wird in Trappenfelde kompostiert

RETERRA Service GmbH erhält den Zuschlag nach europaweiter Ausschreibung

Am 8. Mai besiegelten die Geschäftsführer der RETERRA Service GmbH, Aloys Oechtering und der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG), Christian Mehnert in Bernau den Vertrag zur Verwertung des Bioabfalles aus dem Landkreis Barnim. Die RETERRA Service GmbH erhielt im April den Zuschlag nach europaweiter Ausschreibung und wird ab dem 1. Juli 2019 für drei Jahre aus dem Barnimer Bioabfall hochwertigen Gartenkompost herstellen.

„Mit RETERRA haben wir einen zuverlässigen Partner an unserer Seite, der mit dem Kompostwerk in Trappenfelde sogar im Landkreis ansässig ist“, freut sich Mehnert auf die Zusammenarbeit. Wolfgang Krech, Betriebsstättenleiter RETERRA Trappenfelde ergänzte: „Die Pilotphase hat schon gezeigt, dass die Barnimer gute „Trenner“ sind. Der angelieferte Biomüll enthält kaum Verunreinigungen und das wünschen wir uns natürlich auch weiterhin.“

Seit Mai 2019 verfügt der Barnim flächendeckend über die braune Tonne für die organischen Abfälle. In über 40.000 Abfallbehältern werden jährlich ca. 19.700 Tonnen Bioabfall eingesammelt. Der daraus gewonnene hochwertige Gartenkompost wird auf den Höfen der BDG zum Kauf angeboten und kann so im Garten wieder Gutes tun.

Foto KWB: Aus Biomüll wird Gartenkompost. RETERRA Service GmbH und BDG unterzeichnen Verwertungsvertrag. v.l. Wolfram Krech (Betriebsstättenleiter RETERRA Trappenfelde), Christian Mehnert (Geschäftsführer BDG), Aloys Oechtering (Geschäftsführer RETERRA Service GmbH), Jörg Vach (Projektleiter BDG)

Erneuerbar BDG Barnim